Bernard Minier

Bernard Minier Reihenfolge der Bücher

Kurzbiografie Bernard Minier

Der französische Schriftsteller Bernard Minier wurde am 26. August 1960 in Béziers geboren. Aufgewachsen ist er in dem kleinen Städtchen Montréjeau am Fuße der Pyrenäen. Zur Schule ging er in den Städten Tarbes und Toulouse. Nach der Schulzeit begann Minier ein Medizinstudium, das er jedoch abbrach. Knapp 25 Jahre lang arbeitete er anschließend als Zollbeamter. Seine ersten Geschichten und Erzählungen verfasste er im Kindesalter.

Daniel Defoes „Robinson Crusoe“ weckte seine Begeisterung für die lebendige und fantasievolle Welt der Bücher. Die Geschichte des schiffbrüchiger Seemanns blieb ihm stets in Erinnerung und weckte den Wunsch, einmal selbst Bücher zu schreiben. 2011 gelang es ihm auch, jedoch in einem anderen Genre. Der Psychothriller „Schwarzer Schmetterling“ erschien in Deutschland bei Weltbild und fand auf Anhieb ein breites Publikum. Mit seinem Debüt wollte er nicht nur unterhaltenden Lesestoff schreiben, sondern auch „ein Bild unserer Zeit zeichnen“.

Die französische Originalausgabe trägt den Titel „Glacé“ und wurde im Verlag XO éditions veröffentlicht. Die erfolgreichen Titel „Schwarzer Schmetterling“, „Wolfsbeute“ und „Nacht“ waren monatelang auf den deutschen Bestsellerlisten vertreten. „Schwestern im Tod“ erklomm Platz 1 der französischen und deutschen Bestsellerlisten. Für seine Krimis und Thriller erhielt der französische Schriftsteller zahlreiche Publikumspreise. Sein Erstlingswerk erhielt die Auszeichnung Prix Polar 2011. Auf dem Polarfestival (Prix du Festival Polar de Cognac) werden literarische Werke sowie Kino- und Fernsehfilme ausgezeichnet.

Sein Debütroman ist auch der Startpunkt für seine Buchreihe rund um den misanthropischen Polizeikommissar Martin Servaz. Trotz aller charakterlichen Eigenheiten ist der Protagonist eine liebenswerte Figur, die weltweit viele Krimifans begeistert. Seine Bücher spielen am Fuße der schneebedeckten Pyrenäen, in der Region, in der der Autor selbst auch aufgewachsen ist. Gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt Minier heute in der Nähe der Metropole Paris.

Die Commandant Martin Servaz Reihe von Bernard Minier

Hauptfigur und Namensgeber der Buchreihe ist Polizeikommissar Martin Servaz. Eine spannende Ermittlerfigur, geschieden, Perfektionist, leicht melancholisch und misanthropisch veranlagt, gründlich und genau und eher ein Einzelgänger. Servaz ist gebildet, mag klassische Musik und Literatur und wuchs in der Gegend am Fuße der Pyrenäen auf. Eigentlich wollte der Ermittler Schriftsteller werden. Zwei Dinge, die der Schriftsteller mit der Hauptfigur seiner Buchreihe gemeinsam hat. Servaz übernimmt die Ermittlung in komplexen Fällen, allesamt mit Gänsehautfaktor. Antagonist des Kommissars ist Julian Hirtmann, ein perfider Serienkiller. Die fesselnden Thriller lassen in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele blicken. Servaz hat nicht nur mit der Aufklärung verstörender Mordfälle zu tun. Auch seine inneren Dämonen beschäftigen ihn immer wieder. Die breit angelegten Spannungsbögen und die intelligenten Plots sorgen für maximales Lesevergnügen.

Chronologische Reihenfolge der Commandant Martin Servaz Reihe

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Band 1

Schwarzer Schmetterling

Schwarzer Schmetterling
Original: Glacé

(2012)
(2011)

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Band 2

Kindertotenlied

Kindertotenlied
Original: Le Cercle

(2014)
(2012)

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Band 3

Wolfsbeute

Wolfsbeute
Original: N'éteins pas la lumière

(2014)
(2014)

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Band 4

ne putain d’histoire

noch nicht erschienen
Original: ne putain d’histoire

(-)
(2014)

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Band 5

Nacht

Nacht
Original: Nuit

(2019)
(2017)

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Band 6

Schwestern im Tod

Schwestern im Tod
Original: Sœurs

(2020)
(2018)

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Bildnachweis: Krimidoedel / CC BY-SA

Autor:

Dirk Thörner

 

Tags: Thrilller, historischer Krimi, Schweden

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